ITS News 01/2026
Neue Struktur im ITS:
Campus-IT- & Forschungsdatensupport ab 2026
Ab dem Jahr 2026 bilden die Teams der Abteilung Anwenderbetreuung und das
Forschungsdaten@ITS-Team die neue Organisationsstruktur Campus-IT- & Forschungsdatensupport.
Was ändert sich im Laufe des Jahres?
Die bisherigen Angebote – Anlaufstelle, PC-Garage und Laptopsprechstunde – werden im zentralen Campus-IT-Support zusammengefasst. Unser Ziel ist es, Ressourcen zu bündeln, Aufgaben besser zu verteilen und durch transparente und klar benannte Strukturen die Kommunikation für alle Beteiligten zu vereinfachen.
Vor Ort im ITS dient Ihnen künftig der Service Point im Eingangsbereich als erste Anlaufstelle. Sollten Sie bei der Einrichtung von z. B. eduroam oder dem VPN-Zugang anhand unserer Online-Anleitungen auf Probleme stoßen, erhalten Sie ohne Termin während der Öffnungszeiten persönliche Hilfe.
Der ITS Helpdesk übernimmt die Bearbeitung aller eingehenden Anfragen – unabhängig
davon, ob per E-Mail, Supportformular, Telefon oder persönlich. Ihre Anliegen werden dokumentiert und entweder direkt bearbeitet oder gezielt an den zuständigen technischen oder softwarebezogenen Support sowie die entsprechenden Fachabteilungen weitergeleitet.
Der technische Support kümmert sich für Angestellte der UBT um Hardware-Beratung, Installationen, Analyse von Defekten, die Einleitung von Reparaturmaßnahmen sowie die fachgerechte Entsorgung von dienstlich genutzten Geräten. Für Studierende bleiben die Dienstleistungen der ehemaligen PC-Garage weiterhin verfügbar.
Im OS- und Software-Support erhalten Sie Unterstützung zu Problemen mit Apple- und Microsoft-Systemen und den M365-Diensten. Weiterhin betreuen wir die Beschaffung und das Lizenzmanagement für Software aus Zentral- und Rahmenverträgen der UBT.
Auch räumlich wird sich die neue Struktur widerspiegeln: Der Service Point befindet sich künftig im Raum 3.2.U1.132 des ITS, während die Kolleginnen und Kollegen des ITS Helpdesk und des technischen Supports in den zentralen Räumen der bisherigen Anlaufstelle (3.2.U1.1.161 – 163) zusammenarbeiten werden.
Was bedeutet das für Sie?
Diese Neuorganisation ist ein wichtiger Schritt, um unsere Dienstleistungen effizienter, nutzerfreundlicher und zukunftssicher zu gestalten. Wir freuen uns darauf, unsere Kolleginnen und Kollegen sowie die Studierenden weiterhin unterstützen und neue Wege in puncto Servicequalität & -verbesserung einschlagen zu können.
Ihr vertrautes Team im Campus-IT-Support besteht aus Martin Weydenhammer, Christopher Heimler, Jörg Teichmann und Markus Wagner und wird durch die zwei neuen Teammitglieder Tanja Voigt und Michael Schichwarg verstärkt.





Campus-IT-TIPPS
Nutzen Sie bestehende Informations- und Kommunikationskanäle:
• Anleitungen: In unseren Anleitungen finden Sie spezielle Themen für die UBT, wie das ITS-Portal oder die Einbindung von Netzlaufwerken. Zudem bieten wir umfassende Online-Anleitungen mit praktischen Hinweisen, Dateien und Tools zur selbstständigen Einrichtung und Nutzung von eduroam, VPN/Proxy, FollowMe-Printing und Office365.
• ITS KI Chatbot: Unabhängig von Wochentag oder Uhrzeit: Für einfache Fragen hilft unser Chatbot schnell weiter – er nutzt die öffentlichen Webseiten des ITS als Informationsquelle. Funktioniert die Antwort nicht ganz? Kein Problem: Der Chatbot generiert auf Wunsch automatisch eine Anfrage über unser Supportformular.
• Supportformular: Den Verweis auf unser Supportformular finden Sie auf allen ITS-Webseiten im unteren Bereich. Durch die Auswahl des passenden Supportbereichs gelangt Ihre Anfrage direkt zu den zuständigen Ansprechpartnern – ohne Umwege über den Helpdesk.
Dateianhänge wie Screenshots von Fehlermeldungen sind möglich und erleichtern uns die erste Einschätzung.
• E-Mail: Anfragen per E-Mail an
its-helpdesk@uni-bayreuth.de gelangen direkt zum ITS Helpdesk. Bei Bedarf leitet er sie an die zuständigen Fachabteilungen weiter.
• Telefonie - Der Griff zum Hörer als letzter Ausweg: Bezieht sich Ihre Anfrage auf die Medientechnik, nutzen Sie bitte die Multimedia-Hotline unter 0921 55 2002. Die Telefonhotline des ITS Helpdesk ist aktuell wegen technischer Probleme und Personalmangel leider nicht mehr verfügbar. Anfragen sind hier nur über das Supportformular oder via E-Mail möglich.
• WebShop-Bestellungen: Bei Unsicherheiten rund um Ihre WebShop-Bestellung – wir sind für Sie da. Gerne beraten wir Sie persönlich, nutzen Sie dafür unser Supportformular oder senden Sie uns eine E-Mail.
Neue digitale Lernräume am Campus
Die Medieninfrastruktur wurde durch
das engagierte Medientechnik-Team des ITS weiter ausgebaut und modernisiert – ein bedeutender Schritt auf dem Weg zu einer zukunftsorientierten, digital unterstützten Hochschullehre.
Digital Learning Space –
Die interaktive Lernumgebung
Der Digital Learning Space (S74, NWII) ist ein Vorzeigebeispiel für innovative Lernumgebungen. Basierend auf dem Scale-Up-Konzept fördert er aktives, kooperatives Lernen. Fünf 55“-Touch-Displays ermöglichen paralleles Arbeiten in Gruppen. Mit der zentralen Medientechnik, wie der Cynap Pro und mehreren Cynap Core Pro-Stationen, können Präsentationen kabellos erfolgen – direkt von den Geräten der Studierenden. Der Raum wird derzeit noch erweitert:
Zwei weitere Arbeitsplätze und zwei großformatige Präsentationsdisplays werden hinzugefügt. Über den zentralen Hub der Cynap Pro können Inhalte auf alle Displays gespiegelt werden – ideal für Diskussionen, Vergleiche und Präsentationen.
Mehr Informationen: https://www.physik.uni-bayreuth.de/de/studium/dls/
FZA – Der Veranstaltungsraum
mit LED-Wand
Das FZA besticht durch seine großflächige LED-Wand, die Präsentationen in hoher Qualität ermöglicht. Die neue Technik auf Basis von Crestron AV over IP bietet flexible Einspeisepunkte – perfekt für hybride Veranstaltungen und komplexe Präsentationsszenarien. Die DMX-Lichtsteuerung sorgt für variable Beleuchtung, unterstützt von einer leistungsfähigen Audioanlage und zahlreichen Mikrofonen, die eine klare Tonübertragung im Raum und online
gewährleisten.
H23 – Intelligente Kameraverfolgung
für optimale Präsentationen
Im Hörsaal H23 wurde die gesamte Medientechnik erneuert. Das Kameratracking der Firma Q-SYS erkennt automatisch die sprechende Person und richtet die Kameras entsprechend aus – gesteuert über Deckenmikrofone von Sennheiser. Lehrende profitieren von einer One-Cable-Lösung: Über eine einzige USB-C-Schnittstelle erhalten sie Zugriff auf Kameras, Ton, Netzwerk, Stromversorgung und Bildübertragung.
Weitere Modernisierungen am Campus
Neben den Highlights gibt es weitere
wichtige Verbesserungen:
• 15 Cynaps wurden erneuert, um die
digitale Lehre zu stärken.
• 24 veraltete Projektoren mit quecksilberhaltigen Lampen wurden durch nachhaltige, energieeffiziente Laserprojektoren ersetzt.
• Zahlreiche Räume, wie die Spielhalle, S102, S103, H21, H22, H6, H36, H20, H19, H16, H17, H27, S145–147, das Open Innovation Lab, die Ideenlounge, das Projektstudio, das Foyer RW und das Edulab, erhielten eine umfassende Modernisierung der Medientechnik.
Durch diese Maßnahmen entsteht eine homogene, zeitgemäße technische Infrastruktur, die Lehrende und Studierende gleichermaßen profitieren lässt. Lehrende arbeiten mit benutzerfreundlichen, modernen Systemen, während Studierende einen Nutzen von klarer Bild- und Tonqualität sowie besseren Interaktionsmöglichkeit haben.
Zukunft der Lehre: Vernetzt und interaktiv
Angesichts der zunehmenden Vernetzung und steigenden Anforderungen an Videokonferenzen werden auch verstärkt Besprechungs- und Lehrstuhlräume geplant und medientechnisch ausgestattet. Die Universität ist bereit für die digitale Zukunft!


Hochleistungsrechnen an der UNI:
Ausgezeichnet mit dem Emil-Warburg-Technikpreis 2025
Die Digitalisierung und der technologische Fortschritt haben auch die Wissenschaft grundlegend verändert. Ohne „High-Performance-Computing“ (HPC) wäre modernes Forschen in vielen Disziplinen kaum noch vorstellbar.Für seine Tätigkeit im Bereich des „High-Performance-Computing“ wurde René Meißner, der im IT-Servicezentrum der Uni Bayreuth tätig ist, nun mit dem Emil-Warburg-Technikpreis 2025 ausgezeichnet.
Gemeinsam mit seinem Kollegen Bernhard Winkler ist René für die Wartung und Konfiguration der Hochleistungs-rechencluster an der Universität Bayreuth verantwortlich.
Das Highlight seiner bisherigen Arbeit war die Errichtung des neuen Rechenclusters “Festus“. Er beschaffte die notwendigen Komponenten, organisierte den Hardwareaufbau und konfigurierte das System.
Das Ergebnis ist beeindruckend: Der neue
Rechencluster ist nicht nur in deutlich kürzerer Zeit entstanden, als der vorherige,

sondern läuft auch stabil, zuverlässig und liefert eine sehr gute Performance.
Durch Engagement und Fachkompetenz
werden die zur Verfügung stehenden Ressourcen optimal genutzt. Seine Arbeit schafft einen Mehrwert für die gesamte Universität und ermöglicht es den Forschenden, ihre Projekte effizient und erfolgreich umzusetzen. Ohne die Zuverlässigkeit der IT-Infrastruktur wären viele wissenschaftliche Durchbrüche und
Innovationen nicht möglich.
Mit der Verleihung des Emil-Warburg-Technikpreises 2025 werden René Meißners Einsatz und seine Leistungen gewürdigt.

Ein Projekt ist nur so stark wie das Team, das es umsetzt. Die Zusammenarbeit (unter anderem mit der ZT, der Netzwerkabteilung oder den Testnutzern) und der Austausch von Ideen und Erfahrungen sind entscheidend für den Erfolg.
René Meißner
René was waren die größten Herausforderungen bei der Errichtung des neuen Rechenclusters?
René Meißner: Der Überblick über die vielen
Details und Abhängigkeiten zu bewahren, war eine Herausforderung. Die spontane Lieferung von über 40 Knoten, die hastig gelagert und eingebaut werden mussten, machte es nicht einfacher. :)
Wie hast du die Entscheidung getroffen, das Projekt in Eigenregie durchzuführen?
Unser Abteilungsleiter Günther Neubauer (auch bekannt als „Festus“) fragte, ob wir ein System aus dem Rahmenvertrag kaufen könnten. Der Gedanke gefiel mir ...
Durch den Kauf aus dem Rahmenvertrag konnten wir ein risikobehaftetes Vergabeverfahren vermeiden. Ich habe daher die fast fertigen Vergabeunterlagen verworfen und mich für die Rahmenvertragsoption entschieden.
Der Wunsch nach größtmöglicher Gestaltungsmacht bei der Hardwareauswahl und -konfiguration führte dazu, dass das Projekt teilweise zu einem „Eigenbauprojekt“ wurde. Wir konnten so Kosten sparen und in Rechenleistung investieren.
Gibt es etwas das nicht so gut gelaufen ist?
Einiges. Die Lieferungen kamen früher als geplant. Einige Konfigurationen haben jedoch mehr Zeit in Anspruch genommen als erwartet.
Die Skripte/Programme im Accounting-Bereich haben lange gebraucht, bis sie ausgereift waren.
Aber ich habe viel gelernt, und der Bau des Nachfolgers sollte reibungsloser laufen.
Wie siehst du die Zukunft des Hochleistungsrechnens an der Uni Bayreuth?
Wir werden die Kapazitäten an CPU-Zeit weiter verstärken. Langfristig sollten wir nach Lösungen suchen, die die abgegebene Wärme von Servern noch besser nutzen. Dies betrifft jedoch nicht nur das Hochleistungsrechnen, sondern die IT-Systeme der Uni im Allgemeinen.
Leider ist ein Trend zu erkennen, dass das finanzierte Gerät kostenfrei mitgenutzt wird,
gleichzeitig jedoch eigene Mittel eingesetzt werden, um ein separates, individuelles System aufzubauen. Dies ist jedoch weder organisatorisch nachhaltig noch wirtschaftlich oder ökologisch sinnvoll.
Ich möchte an den Gemeinsinn von Entscheidungsträgern appellieren, sich an das ITS/KeylabHPC zu wenden, um zu prüfen, ob ihre Anforderungen nicht auch durch die Verstärkung eines zentralen Systems erfüllt werden können. Dies wäre ein Gewinn für alle Beteiligten.
Eine gute Möglichkeit, um über die aktuellen Entwicklungen im Bilde zu sein, ist die Mitgliedschaft im BZHPC.
Termine
Montag 23.02.26 / 9 – 11 Uhr / KI-Schulung
Mittwoch 04.03.26 / 9 – 11 Uhr / KI-Schulung
Montag 23.03.26 / 9 – 11 Uhr / KI-Schulung
KI-gestützte Bild- und Textbearbeitung.
Die Anmeldung ist in den jeweiligen Kursen über das E-Learning-System möglich.
Am 27. Januar 2026 ist die Version 7.3 der Nutzungsrichtlinie in Kraft getreten. Gegenüber der Version 7.0 gibt es für den ISO 27001-Bereich zwei Neuerungen: Wechseldatenträger werden über das ITS beschafft und es dürfen im ISO 27001 Bereich nur vom ITS freigegebene Hilfsprogramme verwendet werden. Der Rest der Universität (wie Lehrstühle und Studierende) ist von diesen Regelungen nicht betroffen.

IMPRESSUM:
Herausgeber:
IT-Servicezentrum
Universität Bayreuth
Universitätsstraße 30
95447 Bayreuth
Leitender Redakteur: Oliver Gschwender
Autoren: Nadja Bursian, Dr. Thomas Martin, Dominik Schramm, René Meißner
Gestaltung: Nadja Bursian
Fotos: Dominik Schramm, Nikolai Jahreis, Adobe Stock

